Eine Reklamation bezüglich EVA? Der Grund könnte dort liegen, wo Sie gar nicht hinschauen

Reklamation wegen EVA? Der Grund liegt vielleicht dort, wo Sie gar nicht suchen

Warum kann selbst eine hochwertige EVA-Sohle ihre Eigenschaften bereits vor dem Verkauf des Paares verlieren?


Die meisten Probleme entstehen nicht durch das Material selbst, sondern durch falsche Lagerung, Verstöße gegen die Klebetechnik oder die Nichtbeachtung der besonderen Eigenschaften von EVA. Die Experten unseres Unternehmens haben detaillierte Empfehlungen zusammengestellt, die Ihnen helfen werden, einen einwandfreien Produktionsprozess für die Herstellung hochwertiger Schuhe zu optimieren.

Ist die richtige Lagerung wichtig?

Sohlen aus EVA sollten in einem trockenen, beheizten Lagerraum bei einer Lufttemperatur von +14 °C bis +25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50–80 % gelagert werden.
Die Einhaltung dieser Bedingungen ist wichtig, da eine Verletzung der Temperaturvorgaben zu einer Schrumpfverformung des Materials führen kann. Infolgedessen kann die Sohle ihre geometrischen Parameter verändern und nicht mehr der Größe entsprechen, was sich negativ auf den weiteren Produktionsprozess auswirkt.
Die Lagerung der Produkte ist zulässig:
auf Regalen;
auf Holzböden in Stapeln mit einer Höhe von maximal 1,5 m.
Der Abstand vom Boden zum Bodenbelag oder zur untersten Regalböde muss mindestens 0,2 m betragen.
Kartons und Kisten müssen in einem Abstand von mindestens 1 m zu den Außenwänden des Lagers aufgestellt werden. Zwischen Regalen, Stapeln und Innenwänden müssen Durchgänge mit einer Breite von mindestens 0,7 m verbleiben, um eine ausreichende Belüftung und komfortables Arbeiten zu gewährleisten.
Halten Sie EVA-Sohlen in einem Abstand von mindestens 1,5 bis 2 m von Heizgeräten (Heizkörper, Heizstrahler, Kamine) fern. Dieses Material weist eine geringe thermische Stabilität auf und kann sich durch direkte Einwirkung heißer Luft verformen oder schrumpfen.
EVA-Sohlen müssen vor folgenden Einflüssen geschützt werden:
direkter Sonneneinstrahlung;
Einwirkung von Dämpfen und Gasen;
Kontakt mit aggressiven Chemikalien.
Gerade die richtige Lagerung trägt dazu bei, die Form der Produkte und ihre physikalisch-mechanischen Eigenschaften zu bewahren, und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität beim anschließenden Verkleben und beim Tragen der fertigen Schuhe.


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Das Geheimnis des „perfekten Paares“: Warum man die Sohlen nicht trennen sollte

Die Herstellungstechnologie für EVA-Sohlen umfasst einen komplexen Prozess der Aufschäumung und Stabilisierung des Materials, der selbst innerhalb eines Artikels zu minimalen Abweichungen in der Geometrie der Teile führen kann. Dies ist kein Mangel, sondern eine Besonderheit dieser Art von Materialien.

Diese Besonderheit ist im Rahmen der Fertigungsnormen zulässig und hat keinen Einfluss auf die Qualität des Endprodukts, sofern die rechte und die linke Sohle genau in dem vom Hersteller zusammengestellten Paar verwendet werden.

Um mögliche Abweichungen zu minimieren, wird in unserem Unternehmen jedes Paar Sohlen beim Verpacken paarweise zusammengestellt. Dadurch wird ein Höchstmaß an Übereinstimmung zwischen der rechten und der linken Sohle erreicht und der weitere Prozess der Schuhmontage vereinfacht.

Wichtig: Das werkseitige Paarieren der Sohlen ist nicht nur eine Methode zur Sortierung der Produkte, sondern ein technologischer Schritt der Qualitätskontrolle, der dazu beiträgt, identische Paare für die weitere Schuhproduktion zu erhalten.

Daher empfehlen wir, die Sohlen verschiedener Sätze vor Beginn des Klebens nicht zu vermischen.


Wie die Klebetechnik die Qualität des fertigen Schuhs bestimmt

Die Qualität des fertigen Schuhs hängt nicht nur von den Eigenschaften der Sohle oder des Klebstoffs ab. Selbst die Verwendung hochwertiger Materialien garantiert kein zuverlässiges Ergebnis, wenn bei der Herstellung die Vorbereitungs- oder Klebetechnik nicht eingehalten wird.

Das Material EVA weist spezifische physikalische Eigenschaften auf, weshalb die Qualität des fertigen Schuhs in hohem Maße von der Einhaltung jedes einzelnen Schritts der Klebetechnik abhängt.


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Oberflächenvorbereitung

Bitte beachten Sie, dass die Oberfläche der Sohle vor dem Auftragen des Klebstoffs ausreichend rau sein muss. Eine solche Struktur gewährleistet eine effektive mechanische Haftung des Klebstoffs am Material. Zusätzlich wird empfohlen, die Sohle zur besseren Haftung mit einem Primer vorzubehandeln.

Bei AC-Step werden die meisten Sohlen bereits mit einer vorbereiteten, rauen Oberfläche und einer Grundierung an die Kunden geliefert, was eine Verkürzung der Produktionsschritte ermöglicht und eine gleichbleibende Qualität gewährleistet.

Sollten sich Staub, Fettrückstände oder andere Verunreinigungen auf der Oberfläche befinden, sollten diese entfernt werden. Selbst geringfügige Verunreinigungen können die Festigkeit der Klebeverbindung beeinträchtigen.


Die richtige Wahl des Klebstoffs

Für eine zuverlässige Verklebung von EVA-Sohlen wird empfohlen, Polyurethan-Klebstoffe in Kombination mit speziellen Primern oder Grundierungen aus der Polychloropren-Gruppe zu verwenden.

Der Primer sorgt für die erforderliche Haftung zwischen dem EVA-Material und dem Hauptklebstoff und bildet so eine feste und langlebige Verbindung.


Einer der wichtigsten Schritte – die Temperaturkontrolle

Für eine optimale Aktivierung des Klebstofffilms auf der Oberfläche der Sohle muss während des gesamten Prozesses der empfohlene Temperaturbereich eingehalten werden.

Für EVA sind Klebstoffe mit einer Aktivierungstemperatur von 45–50 °C optimal. Die Nichteinhaltung des empfohlenen Temperaturbereichs kann aufgrund von Überhitzung zu einer Verformung der Materialstruktur führen.

Ebenfalls wichtig ist es, die Dicke des Produkts zu berücksichtigen: Bei dicken Sohlen dauert die Aufheizzeit länger als bei dünnen Modellen.

Genau aus diesem Grund wird für die Aktivierung empfohlen, Geräte zu verwenden, die eine präzise Steuerung des Wärmeflusses ermöglichen, beispielsweise Durchlauftunnel oder Aktivatoren vom Typ „Flash“.

Die Verwendung klassischer Öfen mit Heizspiralen gewährleistet keine ausreichende Genauigkeit bei der Temperaturregelung, weshalb ihr Einsatz bei der Verarbeitung von EVA nicht empfehlenswert ist.


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Genauigkeit und Geschwindigkeit der Montage

Unmittelbar nach der Aktivierung der Klebefolie müssen die Teile unverzüglich miteinander verbunden werden. Je schneller die Sohle mit dem Rohling zusammengeführt wird, desto höher ist die Qualität der Verbindung.

Nach der Positionierung wird das Paar in die Presse eingelegt. Die optimale Pressdauer beträgt etwa 7 Sekunden bei einem Druck von 2,5–3 Atmosphären. Dabei können die endgültigen Parameter je nach Dicke der Sohle, Härte des Materials und technischem Zustand der Anlage angepasst werden.



Unsichtbare Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen

Bei der professionellen Fertigung wird stets das Mikroklima in der Produktionshalle berücksichtigt. Als optimal gelten eine Temperatur von 20–23 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 65 %. Ist es in der Halle zu heiß oder zu kalt, müssen die Einstellungen der Anlage (Aktivierungszeit und Druck) angepasst werden.


Die Einhaltung dieser Vorgaben ermöglicht es, die Vorteile des EVA-Materials optimal zu nutzen, das Risiko von Rücksendungen zu minimieren und eine gleichbleibende Qualität der fertigen Schuhe zu gewährleisten. Selbst geringfügige Abweichungen vom Verfahren können das Endergebnis beeinflussen, daher ist jeder Schritt – von der Lagerung bis zum Pressen – gleichermaßen wichtig.

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